Schloss Stolberg (Harz) erstmalig als Hotel- und Gastronomiebetrieb zu vermieten!

Schloßberg, 06547 Stolberg (Harz)

Miete:
Preis auf Anfrage
44
Zimmer
4.400 m2
Fläche

Objektdaten

Adresse
Schloßberg, 06547 Stolberg (Harz)
Immobilien­typ
Gewerbe, Gastgewerbe, Hotel
Zimmer
44
Gesamtfläche
4.400 m2
Online-ID
6878493
Stand vom
12.01.2022
Provisionsfrei
Denkmalgeschützt
Einliegerwohnung

Allgemeine Informationen In touristisch interessanter Lage in unmittelbarer Umgebung von sechs Welterbestätten liegt oberhalb der Fachwerkstadt Stolberg das Fürstenschloss zu Stolberg - ein Haus der Deutschen Stiftung Denkmalschutz -. Neben musealen Bereichen entstehen hier ein Schlosshotel mit 44 Gästezimmern und Suiten sowie großzügige Gastronomieflächen. Zum Schloss gehören eine eigene Kapelle, ein Trauzimmer und ein reich geschmückter Barocksaal zum Feiern, die bedarfsweise mit angemietet werden können. Attraktive Freibereiche wie der Schlosshof und eine sonnige Terrasse mit Blick über Stolberg und in die herrliche Landschaft ergänzen das zukünftige Schlosshotel. Die Fertigstellung ist für etwa Anfang 2025 vorgesehen. Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens soll ein geeigneter Hotelbetreiber gefunden werden, der die für die Hotel- und Gastronomienutzung vorgesehenen Räumlichkeiten und Einrichtungen des Schlosses langfristig anmietet. Geplant ist die Übergabe an einen Mieter in einem für die vorgesehene Nutzung baulich und technisch vorbereiteten Zustand, wobei es Aufgabe des Mieters sein wird, die Immobilie auf eigene Kosten mit entsprechendem Mobiliar und Küchentechnik auszustatten. Auf Anfrage können zur stilgerechten Einrichtung entsprechende Einrichtungsgegenstände wie z.B. historische Möbel, Bilder und Wandteppiche kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Lage des Objektes in Stolberg im Harz – Bedeutung des Standortes im Tourismus Die Stadt Stolberg (Harz) liegt im Bundesland Sachsen-Anhalt in der Gemeinde Südharz. Die Gemeinde befindet sich mit ca. 9.300 Einwohnern im Landkreis Mansfeld-Südharz. Die Autobahn A38, die von der Anschlussstelle A7 kurz vor Göttingen bis nach Leipzig führt, ist nach ca. 20 Kilometern von Stolberg aus erreichbar. Die nächstgelegene Stadt Halle (Saale) ist 80 Kilometer entfernt, nach Göttingen und zur Landeshauptstadt Magdeburg sind es jeweils ca. 100 Kilometer. Leipzig liegt in ca. 140 km, Braunschweig in ca. 125 km, Berlin in ca. 250 km, Hannover in ca. 180 km Entfernung. Die Stadt Stolberg (Harz) ist bekannt für ihre geschlossene mittelalterlichen Fachwerkarchitektur und das über der Stadt thronende Schloss Stolberg, das die Geburtsstätte und das Kinderhaus der 1506 geborenen Juliana von Stolberg war, der Vorfahrin des niederländischen Königshauses. Diese Gegebenheiten machen Stolberg zum Bestandteil zweier bedeutender deutscher Touristikrouten, der deutschen Fachwerkstraße und der deutschen Oranier-Route. Außerdem trägt Stolberg das Prädikat „heilklimatischer Kurort“. Die Gemeinde Südharz verzeichnet jährlich ca. 115.000 Übernachtungen und erreicht damit eine Tourismusintensität von mehr als 12 Gästeübernachtungen pro Einwohner (Durchschnitt für Sachsen-Anhalt bei 3,9). Über die letzten Jahre gesehen konnte die Gemeinde ihre Übernachtungszahlen kontinuierlich steigern (Daten aus der Vor-Corona-Zeit). Die Region bietet - neben den bereits genannten - weitere touristische Attraktionen, darunter allein sechs UNESCO Weltkulturerbe-Stätten: Das Bauhaus in Dessau, das Gartenreich in Dessau-Wörlitz, die im Landesmuseum in Halle ausgestellte Himmelsscheibe von Nebra, Teile der Stadt Quedlinburg, der Naumburger Dom und mehrere Luther Gedenkstätten in Eisleben und Wittenberg. Schloss Stolberg ist überregional bekannt und ein eigenständiges touristisches und kulturelles Ziel. Vom Standort Stolberg/Schloss Stolberg lässt sich die gesamte Kulturregion erkunden. Damit bieten sich eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten für die touristische Vermarktung des Schlosshotels. Schloss Stolberg – Bedeutung und geplante Nutzung Das Schloss Stolberg thront auf einem Bergsporn über der Stadt, seine Ursprünge gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Mit seinen verschiedenen Gebäudeteilen, die sich um einen Schloss-Innenhof gruppieren, dem Fürstenflügel mit historischem Treppenhaus, der Schlosskapelle, dem Roten Salon, dem Barocksaal und der Südterrasse, gilt es als bedeutendes Kultur-Denkmal. Die Südterrasse ist Teil des Tourismusprojektes „Gartenträume“. Ein Meilenstein seiner Geschichte war die Geburt der Juliana von Stolberg im Jahr 1506. Sie gilt als Stammesmutter des niederländischen Königshauses und verbrachte ihre frühen Lebensjahre auf Schloss Stolberg. Bis zum Jahr 1945 war das Schloss Stammsitz der Grafen und Fürsten zu Stolberg-Stolberg. Heute steht es im Eigentum der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Fürstenfamilie hat ihren Wohnsitz in der Nachbarschaft, ist dem Schloss weiterhin sehr verbunden und leiht der Ausstellung im Schloss einen Teil der historischen Originalausstattung. Derzeit sind im Schloss neben einem Büro des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz insbesondere ein städtisches Museum mit Haus des Gastes und eine Außenstelle des Standesamts (im Roten Salon) untergebracht. Die Schlosskapelle ist geweiht und kann für kirchliche Trauungen genutzt werden. Auch in Zukunft sind museale Bereiche vorgesehen; entsprechende Konzepte für diese Bereiche werden demnächst aktualisiert. Geplante Hotelnutzung Zum Schloss gehören 44 Gästezimmer, die sich fast zu gleichen Anteilen im modernen Neubau bzw. in den historischen Gebäudeteilen und dem Wohnturm des Schlosses befinden. Im Erdgeschoss des Fürstenflügels liegen die Gastronomieflächen, die sich auf einen großen und drei kleinere Räume verteilen und alle einen Blick auf die Südterrasse und die Stadt Stolberg bieten. Im Schloss und auf dem weitläufigen Gelände lassen sich verschiedenste Veranstaltungen durchführen. Im Roten Salon und der Schlosskapelle können standesamtliche und kirchliche Trauungen stattfinden. Insbesondere der Barocksaal bietet sich für Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen an. Dieser kann separat, auch im Rahmen von Kurzzeitmieten angemietet werden. Die Schlosskapelle bietet Platz für bis zu 120 Personen. Als weitere, u. a. auch gastronomisch nutzbare Bereiche bieten sich die Süd- und Westterrasse sowie der Innenhof des Schlosses an, auch diese Bereiche sind für Veranstaltungen separat anmietbar. Hinweise zum Denkmalschutz Das gesamte Schlossgebäude und alle Außenanlagen stehen als historische Gebäude besonderer Güte unter Denkmalschutz. Daraus folgt, dass Betrieb und Pflege entsprechend aufwändiger sein können als bei einer Neubauimmobilie. So führt der historische Charme der Anlage zu baulichen Besonderheiten, wie z. B. teils längeren operativen Wegen, die auch über den Außenbereich führen können. Einige der 44 geplanten Gästezimmer haben keinen barrierefreien Zugang. Der Vermieter ist zur Öffentlichkeit verpflichtet. Vornehmlich sind die musealen Anlagen und die Außenbereiche der Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Gegebenenfalls können, über den bundesweiten Tag des offenen Denkmals hinaus, Veranstaltungen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz stattfinden. Der Vermieter verfügt über eine besondere Expertise mit dem Umgang und dem Erhalt von Denkmalen, welche er dem Schloss zugutekommen lässt. Raumkapazitäten In Summe stehen 44 Zimmereinheiten, darunter 42 Hotelzimmer und zwei sehr großzügige Turmsuiten zur Verfügung. Die Zimmergrößen und Raumzuschnitte sind – der historischen Bausubstanz geschuldet – teils recht unterschiedlich, erfüllen aber in jedem Fall gehobene Ansprüche. Der Restaurantbereich verteilt sich auf mehrere Räume. Hier lassen sich max. etwa 110 bis 120 Sitzplätze einrichten. Außerdem sind weitere Räume zur fallweisen Anmietung bzw. Mitnutzung durch den Hotelbetreiber vorhanden. Auch der Wirtschaftsbereich mit Schlossküche, Anlieferung und Entsorgung sowohl für den Gastronomie- als auch den Hotelbereich, Warenlager mit (Tief-)kühlung, Lagerflächen und alle anderen erforderlichen Nebenflächen wie Personal- und Sozialräume und Büros sind innerhalb der Mietflächen in ausreichender Dimensionierung abbildbar. Die Herstellung einer möglichst guten Funktionalität für die Hotel- und Gastronomienutzung ist das Ziel der planerischen Überlegungen. Einige dem historischen Baukörper geschuldete Restriktionen sind vorhanden. Optionale Mietflächen Der Barocksaal im 1. OG des Barocksaalflügels (ca. 100 m²) ist ein historischer Saal mit barocker Wand- und Deckenausstattung und einem wertvollen historischen Parkett. Hier finden max. 60 Personen für gesetzte Essen Platz. Der Barocksaal wird über einen Bankettaufzug direkt aus der Schlossküche im Erdgeschoss angedient. Der Aufzug führt in eine Vorzone des sog. Orthenberger Zimmers, das sich als Wirtschaftsbereich zur Andienung des Barocksaales eignet. Der Bereich kann fallweise über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz angemietet werden. Den Roten Salon - auch genutzt als Standesamt der Stadt Stolberg - und die geweihte Schlosskapelle plant die Deutsche Stiftung Denkmalschutz für eine museale Nutzung zu vermieten. Diese Räume können ggf. fallweise vom Betreiber des Museums angemietet werden. Sonstige Flächen Der Schlosshof steht dem Mieter in einem Teilbereich für die Errichtung einer Gastronomie-Terrasse (ohne festen Aufbau) exklusiv zur Verfügung. Für die Durchführung von Veranstaltungen kann er im Einzelfall angemietet werden. Grundsätzlich steht der Schlosshof aber jedermann zum Betreten offen (Wegerecht für Besucher, öffentlicher Fußverkehr). Im Außenbereich („Inneres Vorschloss“ und „Hinter der Pforte“) stehen ausschließlich zur Hotelnutzung ca. 34 PKW-Stellplätze zur Verfügung (inkl. ein behindertengerechter Stellplatz). Die Flächen sind außer zum Parken jedoch jederzeit der Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Westterrasse, Ostterrasse und Südterrasse können fallweise vom Vermieter angemietet werden. Der gesamte Außenbereich des Schlosses mit Schlosspark, Südterrasse und Westterrasse sowie der Schlosshof stehen aber grundsätzlich jedermann zur Verfügung (Wegerecht für Besucher, öffentlicher Fußverkehr). Die museal genutzten Flächen des Schlosses haben ihren Schwerpunkt im 1. OG, der Beletage des Fürstenflügels, sowie dem daran angrenzenden südlichen Teil des Barocksaalflügels. Der Bereich wird aus dem Schlosshof kommend über den Hauptzugang mit Repräsentationstreppe erreicht. Ebenso werden über den Hauptzugang zum Schloss die Gastronomieräume des Hotels erschlossen.   Übergabezustand an den künftigen Betreiber Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird die Schlossimmobilie im Rahmen ihrer satzungsgemäßen Möglichkeiten ausbauen, technisch vorrüsten und für die Hotel- und Gastronomienutzung vorbereiten. Der Mieter ist für die Innenausstattung und Möblierung auf eigene Kosten zuständig. Mietbeginn und Mietzeitraum Der Mietbeginn ist für Mitte 2025 vorgesehen, es ist ein langfristiger Mietvertrag beabsichtigt. Weitere Informationen für Mietinteressenten Interessenten erhalten die vollständigen Vergabeunterlagen über das Kontaktformular!

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